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Die Oud-Renaissance: warum nahöstlicher Duft der nächste westliche Hype ist
Trends · 6 Min. Lesezeit

Die Oud-Renaissance: warum nahöstlicher Duft der nächste westliche Hype ist

von Yusuf Aksoy ·

Tom Ford machte es zuerst. Dann Maison Francis Kurkdjian. Jetzt hat jedes Pariser Luxushaus einen oud-geführten Flanker. Die älteste Note in der Parfümerie wurde gerade zur modernsten — und der Golf wusste immer warum.

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Oud (Adlerholz) ist das harzige Kernholz von Bäumen, die von einem bestimmten Pilz befallen sind — es bildet sich über Jahrzehnte, kostet pro Gramm mehr als Gold und prägt die Golf-Duftkultur seit tausend Jahren. Die westliche Parfümerie entdeckte es 2007 mit Tom Fords Oud Wood neu, der echte Wandel kam 2024: Nische-Pariser Häuser ließen ihre Nasen von saudischen Oud-Destillateuren schulen, das Ergebnis ist ein Hybrid — westliche Struktur, östliche Tiefe. Drei Sub-Trends 2026: Rosen-Oud-Kombis sind der neue florale Safe-Bet für Männer wie Frauen; rauchiger Oud mit Weihrauch ersetzt Leder-Tabak-Akkorde im Winter; und 'moderner Oud' auf synthetischen Adlerholz-Molekülen (Aoud Lift, Agarrocco) macht die Note erstmals zu mittleren Preisen zugänglich.

Für Golfkäufer riecht die Welt endlich nach Heimat. Für westliche Käufer ist es eine Tiefe, die sie der Parfümerie nicht zugetraut hätten. Layern Sie eine westliche Blumennote am Handgelenk und einen Tropfen reinen Oud am Haaransatz — der Golf-Trick, der endlich globale Anerkennung erhält.

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