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Schwangerschafts-sichere Hautpflege: was nutzen, was weglassen, was okay ist
Hautpflege · 6 Min. Lesezeit

Schwangerschafts-sichere Hautpflege: was nutzen, was weglassen, was okay ist

von Dr. Marwa Khan ·

Schwangerschaftshormone verändern Ihre Haut in neun Monaten so stark wie ein Jahrzehnt Alterung. Gute Nachricht: das meiste ist okay. Schlechte: eine Handvoll häufiger Inhaltsstoffe sind echte No-Gos. Hier die evidenzbasierte Liste.

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Neun Monate (und während des Stillens) weglassen: orale Retinoide (Isotretinoin) und topische Retinoide (Tretinoin, Tazaroten, Adapalen) — starkes fötales Entwicklungsrisiko. Hydrochinon — absorbiert zu gut. Salicylsäure über 2% — okay in Reinigern, problematisch in chemischen Peelings.

Ätherische Öle mit phototoxischem Potenzial (Bergamotte, Neroli) und Muskatellersalbei, der im dritten Trimester Wehen auslösen kann. Sicher und wirksam: Azelainsäure 10–20% (behandelt Melasma und Akne, die zwei Schwangerschafts-Hautprobleme), Glykolsäure bis 10%, Niacinamid, Vitamin C in jeder Form, Hyaluronsäure, Ceramide, mineralischer SPF, Peptid-Seren. Bei Melasma — den dunklen Flecken, die 60% der Schwangeren bekommen — strikter täglicher mineralischer SPF und Azelainsäure, fertig.

Die Gesichtsöle, die 2024 explodierten — meist okay; auf Retinylpalmitat in der INCI achten und meiden. Körperpflege: Kakaobutter, Shea, Mandelöl, Bio-Oil sind sicher. Das Beste für Schwangerschaftshaut ist kein Produkt — es sind Schlaf, Hydration und sieben Minuten täglicher Spaziergang.

Die Hormone leisten den Großteil; Ihre Aufgabe ist, es nicht schlimmer zu machen.

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