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Lippenöl-Renaissance: warum Gloss zurückkam und blieb
Make-up · 4 Min. Lesezeit

Lippenöl-Renaissance: warum Gloss zurückkam und blieb

von Sofia Marini ·

Lipgloss kam um 2014 aus der Mode. Lippenöle brachten ihn 2023 zurück, Suchvolumen verdreifachte sich drei Jahre in Folge. Die neue Generation kann, was alter Gloss nie konnte — hydratisieren, aufpolstern, nicht kleben.

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Der Wechsel war technisch, nicht nostalgisch. Alter Gloss basierte auf Mineralöl und Polybuten — klebrig, dehydrierend, oft trocknend. Moderne Lippenöle nutzen Jojoba, Squalan, Meadowfoam und Avocado in nicht-klebriger Silikon- oder zuckerbasierter Basis.

Resultat: Glanz von Gloss mit dem Komfort eines Balsams und leichtem Plump-Effekt durch Chili-Extrakt, Pfefferminze oder Hyaluron-Mikrosphären. 2026er Highlights: Dior Lip Glow Oil (der virale Hit, schwer zu schlagen), Rhode Peptide Lip Treatment (langer Halt mit Peptid-Bonus), Summer Fridays Lip Butter Balm (Öl-Balsam-Hybrid) und Budget-Heldin Maybelline Sky High Lip Plumping Oil. Für Golfkäufer im 40°C-Sommer: höherer Squalan-Anteil, oxidiert weniger.

Für russischen Winter: getönte Version derselben Marke — Farbe kaschiert Trockenheitsfältchen besser als klar. Über Lippenmaske nachts, auf nackten Lippen tagsüber, oder als letzte Schicht über Lippenstift für gloss-on-stain-Finish, der sechs Stunden hält. Die Renaissance kam, weil die Chemie das Begehren einholte.

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