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Kaltklima-Pflege: wie Russen sich durch den Winter schichten
Hautpflege · 6 Min. Lesezeit

Kaltklima-Pflege: wie Russen sich durch den Winter schichten

von Olga Voronova ·

Vierzig Grad minus draußen, fünfundzwanzig drinnen, trockene Zentralheizung, Schneeblende. Ein Petersburger Winter ist der härteste Test, dem sich eine Pflegeroutine stellen kann. Wie sie überlebt.

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Die russische Winterroutine basiert auf drei Prinzipien: erst okklusiv, dann Hydration, fast nie peelen. Beginnen Sie mit einem Balsam-Reiniger statt schäumendem Wash — schäumende Tenside strippen Lipide, die Sie bis April nicht ersetzen können. Nach der Reinigung ein Humektant-Serum (Glycerin und Hyaluronsäure in wasserarmer Basis) und innerhalb von sechzig Sekunden eine reichere Creme mit Ceramiden, Cholesterin und Fettsäuren im 3:1:1-Verhältnis, das die Hautbarriere nachahmt.

Darüber eine dünne Squalan-Schicht oder einen Hauch Vaseline auf Wangen und Nase — ja, 2026 ist Slugging zurück, und es funktioniert im -30°C-Wind. Innen ist die Zentralheizung trockener als die Sahara — Luftbefeuchter im Schlafzimmer, Ziel 45-55%. Nur alle zwei Wochen sanft mit PHA peelen, niemals AHA oder BHA über 5%, bis die Temperatur steigt.

Für die Lippen tagsüber dicken Balsam, nachts eine Hydrokolloid-Lippenmaske — verhindert die Risse, die das russische Winter-Selfie definieren. Lohn: Haut, die im Mai nicht dehydriert und entzündet ankommt, sondern prall und bereit.

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